Fraser Island ist die groeste Sandinsel der Welt und liegt nordlich von Brisbane...naja sind sicher auch nochmal 2oo km aber das sind ja hier keine Entfernungen. Die meisten Backpacker, so wie auch wir, machen dort eine sogenannte Selfdrive Tour. D.h. man bekommt mit noch 10 weiteren Personen einen Land Rover, Camping Ausruestung, eine Landkarte und einen Zeitplan an den man sich halten kann um alle Sights zu sehen. Am Tag vor der Tour gings zu einen Briefing bei dem eine ziemlich aufgedrehte Aussi uns die Instruktionen fuer den Trip gab - bestand eigentlich hauptsaechlich aus Warnungen was man alles nicht machen darf. Wir wurden auf die 2 Autos aufgeteilt und machten uns dann mit unserer Gruppe aus, was wir essen wollten, weil wir das dann noch einkaufen mussten. In unserem Auto fuhren noch 2 Schwedinnen und drei Deutsche mit. Im anderen Auto waren eigentlich nur Irlaenderinnen und ein Canadier. Rein Medizinisch waren wir bestens versorgt, bei den Iren waren 3 Krankenschwestern und ein Pfleger dabei!!!!) Am naechsten Tag ging es dann sehr frueh los, wir bekamen unsere Ausruestung und die Fahrer Anweisungen fuer das Auto. Andreas war bei uns der einzige Fahrer (man durfte erst mit 21 fahren, aber von den Maedels incl. mir wollte auch keine fahren). Gut also fuer Andreas, weil das fahren mit den Autos ziemlich lustig ist, totale Off-Road oder am Strand entlang....
Es ging also mit der Faehre rueber auf die Insel und dann erstmal den Strand runter. Der wird dort quasi wie ein Highway verwendet. Es ist wirklich unglaublich schoen wenn man den ewig langen Strand runtersaust, das Meer riesige Wellen schlaegt und man Herr ueber die gehoerte Musik dabei ist. (Wir waren recht schnell, als es darum ging den iPod anzustecken). Unser erster Stop war der Lake Wabby, ein Suesswassersee der zu 2/3 von Wald umgeben ist und zu einem 1/3 endet dort eine steile Sandduene. Um den See zu erreichen mussten wir ueber die halbe Insel latschen, eine total bizarre Gegend, Wald, Sandduenen, Dschungel.... und dann geht eben ploetzlich steil runter zu dem See der wunderschoen gruen schimmert und ziemlich "erfrischend" ist. Am Abend dann schlugen wir unsere Zelte am Strand auf und kochten erst mal Spagetti. Ein paar Dingos rochen wohl gleich das Futter und warteten auf Essensreste, aber verschwanden gleich wieder. Dingos schauen aus wie duenne Hunde, recht flauschig und pelzig aehnlich Fuechsen, eigentlich ganz nett, duerfen aber auf keinen Fall gefuettert werden, alles verrottbare muss 50cm tief vergraben werden etc... Tja, dann wurde noch viel gequatscht und getrunken und gefroren. Es ist ja Winter und auch wenn es unter Tags fein warm ist, kann es halt in der Nacht doch saukalt werden. Aber spaetestens am naechsten Tag als die Sonne wieder aufging war mir dann wieder warm und der Trip ging weiter Richtung Lake Mc Kancey. Nach einer Stunde krassester Off-Road kamen wir dort ziemlich durchgeschuettelt an und wurde aber fuer den weiten Weg mehr als belohnt...Sooooo schoen, so wunderschoen... glasklares, trinkbares Wasser, tuerkis schimmernd wegen des weisen Sandes der so fein wie Mehl ist. Wir waren also im Paradies gelandet. Aber ich denke die Fotos sagen da eh alles :-).
Wir verbrachten fast den ganzen Tag dort ehe es weiter zu einem Bach (?) Namens Eli Creek ging, in dem man ca. 100 m durchschwimmen kann, sich wegen der Dschungellandschaft wie ein Krokodil fuehlt und schlussendlich im Meer landet... Naja man steigt eigentlich eh schon vorher aus, weil im Meer schwimmen ist rund um Fraser Island eher unguenstig, weil dort viele Haie rum sind (wegen der Unwetter der letzten Wochen anscheinend noch mehr). Weiter gings an einem Schiffswrack vorbei zum Campingplatz, (sorry, hab versehentlich Agnes' Bericht teilweise geloescht) der von Aborigines betrieben wird. Einer der selbigen kam dann nach unserem herrlichen Grillen vorbei, um uns von seiner Kultur zu erzaehlen und eine Trainingsstunde in Digeridoo blasen zu geben. Letzteres war sehr unterhaltsam, wenn auch musikalisch weniger wertvoll. Aber einige hatten es bald heraussen und so kam am Lagerfeuer mit Marshmallows und Ureinwohnersound eine tolle Atmospaere auf. Auch hatten wir uns schon mit einigen der anderen Teilnehmer mehr oder weniger beim vorabendlichen Saufspiel angefreundet und auch der zweite Abend wurde immer lustiger. Dabei hat der Aboriginie anfangs noch ganz interessant erzaehlt und ich wurde wieder an Varanasi erinnert und wie anders die Kulturen hier und da doch sind und jedes mal sind wir mitten drin. Aber mit dem steigenden Bierkonsum wurde der nette Mann dann doch eher anstrengend... Aber uns trieb es eh frueh ins Bett, da wir um 5uhr morgens aufstehen wollten um Sonnenaufgang und noch einen Viewpoint zu sehen, incl. Fruehstueck am Strand. Alles sehr nett und huebsch und dann etwa 75km am Strand zurueck brausen. Das bloede ist naemlich, dass die Versicherung nur bestimmte Fahrzeiten entsprechend der Gezeiten zulaesst, bzw bei Flut das Salzwasser zu hoch steigt und die Autos beschaedigen wuerde. Sonst geht dort alles recht problemlos, die ganze Insel ist bevoelkert von Jugendlichen die in riesen Jeeps rumbrausen . Ganz laessig. Und unsere Truppe war auch super.
Um 13.00waren wir dann wieder heil gelandet und ich fuhr das Fahrzeug noch in die Inspektion. Und dort - Ueberraschung!!! Eine Feder an der Hinterachse war gebrochen. Schei**** Kann ich mir unmoeglich vorstellen, dass wir das waren. (das waren sicher nicht wir, Andreas ist gefahren wie ein Engel!!!) Der Mechaniker sagte, da muss die Feder quasi komplett in die andere Richtung durchgebogen werden. Klar faehrt man durch tiefe Schlagloecher und auch durch sogenannte Washouts, Graeben am Stradnd, in denen das Flutwasser zurueckstroemt und die oft schwer zu sehen im Sand versteckt sind. Aber die sind so 20cm tief. Fuer so ein Auto kein Problem. Und starke Federn mit extra Stossdaempfer waren das auch noch. Und ich als einziger Fahrer... Aber vorher wird vereinbart, dass alle mitverantwortlich sind - was dann halt jeden leider noch mal so 35 eur gekostet hat. Also zum Glueck eh nicht die Welt, aber bloed halt. Das ganze liessen wir aber erneut mit Poker und Trinkspielen (die natuerlich die Iren immer gewinnen) bei viel Spass bis in den naechsten morgen hinein vergessen.
Gestern gings dann weiter nach Airlie Beach und hier werden wir einen Trip nach Whitsunday Islands buchen (Segeln). Bis dahin haben wir hier wahrscheinlich ein paar Tage Zeit, also auch www und Skype bei Beach, Party und hoffentlich Sonne. Temperaturen passen einmal!
Um 13.00waren wir dann wieder heil gelandet und ich fuhr das Fahrzeug noch in die Inspektion. Und dort - Ueberraschung!!! Eine Feder an der Hinterachse war gebrochen. Schei**** Kann ich mir unmoeglich vorstellen, dass wir das waren. (das waren sicher nicht wir, Andreas ist gefahren wie ein Engel!!!) Der Mechaniker sagte, da muss die Feder quasi komplett in die andere Richtung durchgebogen werden. Klar faehrt man durch tiefe Schlagloecher und auch durch sogenannte Washouts, Graeben am Stradnd, in denen das Flutwasser zurueckstroemt und die oft schwer zu sehen im Sand versteckt sind. Aber die sind so 20cm tief. Fuer so ein Auto kein Problem. Und starke Federn mit extra Stossdaempfer waren das auch noch. Und ich als einziger Fahrer... Aber vorher wird vereinbart, dass alle mitverantwortlich sind - was dann halt jeden leider noch mal so 35 eur gekostet hat. Also zum Glueck eh nicht die Welt, aber bloed halt. Das ganze liessen wir aber erneut mit Poker und Trinkspielen (die natuerlich die Iren immer gewinnen) bei viel Spass bis in den naechsten morgen hinein vergessen.
Gestern gings dann weiter nach Airlie Beach und hier werden wir einen Trip nach Whitsunday Islands buchen (Segeln). Bis dahin haben wir hier wahrscheinlich ein paar Tage Zeit, also auch www und Skype bei Beach, Party und hoffentlich Sonne. Temperaturen passen einmal!
1 Kommentar:
Hallo ihr beiden! schaut das toll aus!! wirklich beneidenswert! Freu mich, dass es euch gut geht.
bald sind wir ja gar nicht mehr so weit voneinander entfernt. flieg nämlich morgen für 2 wochen nach bali! habts lust vorbeizuschaun?? :-)
wünsch euch noch weiterhin viel spass und tolle erlebnisse, lg Astrid
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