Wie schon gesagt, Hauptstadt des Wuestenstaates Rajasthan und damit auch Sitz des Maharadschas mit City Palast und dahinbroeckelnden Forts aus vergangenen Zeiten. Bilder sind ja schon online, der Palast war ganz nett, interessant die Waffenkammer (die Inder waren sehr phantasievoll beim Gestalten und Schmieden ihrer Kampfutensilien), der Audienzraum oder die Wachen in aufpolierter Tracht mit Turban etc. wie fuers Foto gemacht ("Nice Picture - nice Tip" kommt dann auch prompt). Mit dem TukTuk dann raus zum Amber Fort, einer beieindruckenden Palastanlage, deren sandsteinfarbene Fasade mit dem Berg perfekt verschmilzt und deren Labyrinth aus Gaengen, Treppen und Tueren (die alle offenstehen) einen moeglichen 30min Besuch zu einem 1.5 Stunden Rundgang werden laesst. Den Weg hinauf zur Feste haben wir trotz Hitze allein bewaeltigt und zu Agnes' Leidwesen nicht die Dickhaeuter benutzt, die in Karawanen Touristen die wenigen Meter hochtragen. Aber auch vom Boden aus sind die Elefanten immer wieder beeindruckend und lassen die Phantasien schweifen, wenn sie im grossen Innenhof zu lauten Trommeln ihre Runden ziehen. So muss frueher der Maharadscha hier angekommen sein. Apropos Maharadscha, den haben wir doch tatsaechlich (beinahe) live gesehen, als er ein Lokal zum Abendessen aufsuchte. Gerade haben wir noch die Bilder, eine aehnliche Szenen darstellend, im Palast bestaunt, als die koenigliche Musikkapelle bei Feuerwerk und PamPam mitten auf der Strasse vor einem Restaurant hielt und die Kutsche, welche wir eben noch fotographierten, parkte verkehrshinderlich im hupenden Abendstau.
Toll war noch der Palast Der Winde, welcher seinen Namen tatsaechlich redlich verdient, indem er noch Jahrhunderte vor Erfindung der Klimaanlage einen mindest ebenso guten kuelenden Effekt generiert, da die Mauern mit kleinen Loechern durchsetzt sind und das ganze Gebaeude eine Pyramidenform aufweist. Er wurde fuer den Harem des Maharadschas gebaut, damit sich die Damen durch die unendlich vielen kleinen Fenster das Leben auf den Strassen ansehen konnten.
Dann kletterten wir noch zum "Affentempel" hoch ueber die Stadt um den Sonnenuntergang im Beisein dutzender kleiner Primaten zu erleben .
Das Nachtleben genossen wir auf einem Rooftop Restaurant gleich um die Ecke, bei welchem wir die Speisekarte ausfuehlich durchkosteten. Koestlich.
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