Mittwoch, 29. April 2009

Bundi

Wir sind also in Bundi angekommen und ich bin vollkommen begeistert. Hier kann man total entspannt die Strassen entlanggehen, und alle gruessen einen nett und wollen aber nichts von dir. Es gibt hier haufenweise suesse Kinder die einen mit grossen, braunen Bambiaugen anschauen und sich dann ueber ein freundliches “Hello” freuen. Der Ort selber hat nur ca. 88.000 Einwohner und ist eher Dorf als Stadt. Naja, die anderen Staedte hatten zwar auch recht landwirtschaftliche Elemente (siehe Kuh auf Strasse). Aber in Bundi ist alles ruhig, kaum Verkehr und vorallem gute Luft. Der Ort hat viele liebe blaue Haeuser und fast auf jedem ist ein Elephant aufgemalt (hat geschichtliche Gruende). Auf dem "Hausberg" steht ein grosser Palast. Hier gibts auch kaum Dreck (also Plastikmuell, nicht Tierausscheidungen) auf den Strassen – auch mal eine schoene Sache. Wir wohnen in einem netten Hotel, auf dem viele Affen rumturnen. Die Inder duerften recht genervt sein von den Viechern, ich sitz ganz begeistert am Balkon und mache Konversation mit den Tierchen (dass es sich hier um keine Geistreiche Unterhaltung handelt sondern nur um "gutsigutszi gu" ist glaub ich eh klar oder?) Ich glaube wir haben schon geschrieben, dass es hier recht warm ist? Angesichts der Tatsache wie warm es ist, kann ich das glaub ich schon nochmal erwaehnen. Es ist bruellheiss!!!!! Wir wussten bzw. rechneten mit ca. 32, eher 35 grad – stand ja auch so in der Klimatabelle fuer diese Jahreszeit - aber es scheint wohl eine Art Hitzewelle zu sein. Daher ist unser neuer Lieblingsplatz unter dem Ventilator (Unser Zimmer hier war ein echter Ofen. "Abends kann man ja durchlueften", hat der Hausherr gemeint, aber was nuetzt das, wenn Boden und Waende ueber Koerpertemperatur erhitzt sind. Da half nur noch das Leintuch schoen nass zu machen, sich darin einzuhuellen und unter den Ventilator zu legen - ahhhh. Andernfalls keine Chance zum Einschlafen) . Aber, wir sind ja froehliche Gemueter und das bisschen Heisluft irritiert uns nur maessig, wir lesen halt mal unsere Buecher und machen etwas mehr auf gemuetlich, weil dann koennen wir diese aus unserem Gepaeck streichen und haben mehr Platz fuer Souveniers. Aproppo Souvenieres. Das ist ja eher mein Part. Ach was soll ich sagen ? So viele schoene Dinge die kaum Geld kosten und so wenig Platz im Rucksack! Hier gibts wunderschoene Seide, Pashminas ohne Ende, Armreifen in allen erdenklichen Farben und Formen, Leder Flip Flops in allen Variationen…ein Paradies. Ich denke da werde ich wohl ein grossen Paeckchen heimschicken, weil 3 Monate das alles mit mir rumschleppen werd ich auch nicht... So, jetzt haben wir 18.00 am Abend, wir wagen es mal auf die Strasse, es duerfte nur noch 41 Grad haben!

5 Kommentare:

RoGo hat gesagt…

Na, die Ruhe habt ihr euch weiß Gott verdient. Und zum Frühstück mit indischen Affen zu reden, ist sicher interessanter, als so manche unserer Tageszeitungen zu lesen.
Pakete voll mit Seide und Pashminas werden gerne entgegengenommen - Hauptsache die Farben entsprechen euerer begeisterten Schilderung.
GoRo

RoGo hat gesagt…

Apropos Temperatur: heute, 29. April 6 (in Worten: sechs!) Grad Celsius - dafür blüht alles zugleich!
GoRo

Anonym hat gesagt…

Liebe Agnes & Lieber Andreas,

euer Blog-Link ist endlich auch bei uns angekommen. Phantastische Reise. Wir hoffen für euch, es wird bald mal etwas kühler. Hier in München hatte es heute zum Unterschied nur 11 Grad und es regnete meistens.

Viel Spaß weiterhin,
Sara & Gerhard

Anonym hat gesagt…

Wir lesen mit Begeisterung Euren Blog und schauen Eure Fotos und Filme-wie schon gesagt, Ich finde die Klimaanlagen der Rikschas wirklich "Cool" um nicht zu sagen "hoas". Du(Agnes) wirst vielleicht doch noch Palast der Winde lesen wollen, wo Du jetzt den Bezug
hast.
luv mami

Anonym hat gesagt…

Hallo ihr 2!
Ich bin immer wieder begeistert von eurem lebendigen Bericht! Wir fahren morgen nach New York und dann nächsten Freitag weiter zu Marie-Theres und Tobias nach London, also fast genau auf die gegenüberliegenden Seite der großen Kugel. Genießt weiter die Wärme, bis bald, Klemens

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